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Zeitungen

Aus Umwelt-Wiki

[Bearbeiten] Umweltberichterstattung

Als einziges deutschsprachiges Printmedium hat die tageszeitung (taz) eine tägliche Umweltseite.

Eine regelmäßige und engagierte Berichterstattung zu Umweltthemen bieten unter den Tageszeitungen auch die Frankfurter Rundschau und Neues Deutschland (wöchentliche Umweltseite).

Eine Ökoblog genannte Umweltseite hat auch der Freitag, eine Wochenzeitung, die außerdem Artikel aus dem Guardian, einer bei Umweltthemen führenden britischen Tageszeitung, übernimmt.

Die taz hat in ihrem Ressort tazzwei eine regelmäßige Kolumne namens Ökosex. Themen sind Klimakultur, Klimapolitik und Klimakonsum. Autor ist Martin Unfried.

WOZ - Die Wochenzeitung aus der Schweiz berichtet relativ viel und kritisch über Umweltthemen, auch aus Deutschland.

[Bearbeiten] Wirtschaftlichkeit und Qualität

Alle Tageszeitungen stehen heute unter großem wirtschaftlichen Druck. Die meisten, vor allem außerhalb der Großstädte, sind im Besitz von Großunternehmen. Außerdem sind sie abhängig von den Anzeigenkunden. Das wirkt sich auch auf die Umweltberichterstattung aus, wenn wichtige Anzeigenkunden zum Beispiel Kohle- und Atomstrom, Autos oder Chemieprodukte herstellen. Zudem sind immer mehr Journalisten und Journalistinnen nicht mehr fest angestellt, sondern arbeiten als "Freie", werden also nur für die tatsächlich gedruckten Zeilen bezahlt. Das erhöht oft den Druck, auf kritische Inhalte zu verzichten.

Ein Abonnement einer unabhängigen oder zumindest einer seriösen Tageszeitung ist deshalb ein Beitrag zum Erhalt von Meinungsvielfalt und kritischer Öffentlichkeit.

[Bearbeiten] Umweltbilanz

Zeitungen, vor allem solche mit einem hohen Anteil von Werbung, verbrauchen viel Papier. Allerdings ist dessen Recyclinganteil sehr hoch. Papierlose Medien sind auch nicht unbedingt eine Alternative, wie der hohe und bisher weiter wachsende Stromverbrauch des Internets zeigt.