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Das Wichtigste in KürzeBearbeiten

Weniger ist mehr: Je geringer der Konsum (Materialverbrauch durch Produkte, Transport mit Verbrennungsmotoren, Müllproduktion), desto geringer die Belastung für Umwelt und Klima.

Diese Forderung scheint auf den ersten Blick sehr einfach. Offen ist jedoch die Frage, wieviel genau zu konsumieren okay ist. Es geht nicht um völligen Konsumverzicht (die logische Konsequenz wäre Suizid), sondern um ein nachhaltiges Maß. Das liegt, bezogen auf den CO2-Verbrauch, für Deutschland bei etwa 20 % (!) des aktuellen Konsumniveaus.

HintergründeBearbeiten

Noch immer gilt möglichst großes Wirtschaftswachstum als Vorteil, wenn nicht als Lösung unserer Probleme. Für die Umwelt gilt das Gegenteil: Je mehr produziert, transportiert, verbrannt und weggeworfen wird, desto größer ist die Belastung für Umwelt und Klima. Auch der einzelne Verbraucher sollte also aus Umwelt- und Klimaschutzgründen seinen Verbrauch so weit wie möglich einschränken.

Im Kleinen gehört dazu vielleicht auch, sich nicht von Werbung bombardieren zu lassen, die einem zu noch mehr Konsum drängen will. Für das Browsen im Internet gibt es eine sehr schöne Ergänzung für den Firefox-Browser: Adblock Plus, womit automatisch lästige Werbung vom Bildschirm entfernt wird.

Im Großen bedarf es letztlich einer nachhaltigen Wirtschaftsweise, die nicht auf Wachstum angewiesen ist, um nicht Armut zu produzieren.

Mögliche ProblemeBearbeiten

Individuelle Verbrauchseinschränkung kann einerseits Vorbild sein und zum Nachdenken anregen, andererseits aber auch wirkungslos oder gar kontraproduktiv sein, wenn

  • das, was jemand einspart, einfach nur von anderen mehr verbraucht wird
  • es als Argument dafür missbraucht wird, soziale Leistungen zu kürzen und die Ungleichheit in der Gesellschaft zu vergrößern
  • sinnvolle Projekte oder ökologisch und sozial vorbildliche Firmen kaputtgespart werden
  • die eigene Gesundheit oder die sozialen Beziehungen ruiniert werden
  • keine Zeit mehr für politische und soziale Aktivitäten bleibt

Was kann man tun?Bearbeiten

Um das zu vermeiden, sollte ein "Weniger" beim Verbrauch idealerweise ein "Mehr" an Unabhängigkeit und Autonomie bringen. Beispiele:

  • Food-Coops und Erzeuger-Verbraucher-Gemeinschaften
  • Selbsthilfe(-Werkstätten) und gemeinsames Arbeiten und Wohnen
  • Energieeffizient wohnen, Energieverbrauch verringern
  • Regional und ökologisch erzeugte Produkte und Lebensmittel kaufen
    • Wochenmarkt besuchen
    • Gemüsekisten bestellen
    • Leitungswasser trinken
    • Mittagessen für die Arbeit selber machen (Brot, Salat, Joghurt)
    • Selbstgemachtes lässt sich prima in Tupper-Dosen mit zur Arbeit / Schule / Uni nehmen

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